Warum Beatbones?
Ursprünglich wurden Rods (engl.: Ruten) von der Firma Pro Mark in den USA entwickelt, um die Lücke zwischen Drumsticks und Besen zu schließen. Einen Durchbruch hatten sie in den 90ern durch eine Unplugged Session von Nirvana auf MTV, in der Dave Grohl mit Rods leiser spielte und der Klang seines markanten Spiels dadurch nichts verlor.
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Kennst du das?
Kleine Proberäume, das Schlagzeug dominiert und mit der Zeit schaukeln sich alle Instrumente zu einem ohrenbetäubendem Lärm hoch. Ich hatte ständig Ohrensausen: drei Bands und fast tägliches Proben, ich brauchte dringend eine Lösung. Felle und Becken abkleben oder mit Stoff bedecken - Scheißsound! Das Schlagzeug mit Plexiglaswand oder Schaumstoffwänden vom Rest der Band abschirmen - willkommen in der Quarantäne! "Spiel doch einfach leiser" - ja klar, wieso bin ich nicht selbst darauf gekommen: aber good bye Spielgefühl, Anschlag und Dynamik.
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Die Lösung? Nicht ganz.
Und dann suchte ich nach anderen Sticks, probierte viele durch und blieb bei Rods hängen. Das Spielgefühl blieb, die Lautstärke war um mindestens 40% reduziert! Hurra! Ich war happy, bis ich merkte, dass selbst die teuersten Modelle nicht lange durchhielten. Nach nur wenigen Proben sahen meine Rods aus wie gerupfte Hühner - die dünnen Hölzchen brachen, weil sie zu schnell durchgespielt waren. Warum? Ich entdeckte, dass die Holzstäbe einseitig abgeflacht waren, um die Hohlräume zwischen den Hölzern zu minimieren. Was aber bewirkt, dass die Stabilität und Spannung der Hölzer aufgehoben wird, sie sich nach außen dehnen und durch das fehlende Material schneller abnutzen und brechen.
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Die Geburt von Beatbones
Kann man das besser machen? Und billiger? Rods sind in der Regel teurer als Sticks, weil viel Handarbeit in ihnen steckt. Ich setzte mich dran und bastelte, probierte und testete. Kaufte Holz, Klebstoffe, Schrumpfschläuche und versuchte mich an den unterschiedlichsten Geräten, um mein Ziel zu erreichen. Schon bald hatte ich Sticks, die sich sehr gut spielen ließen und um einiges länger hielten als die Rods, die ich zuvor benutzt hatte. Ich war total begeistert! Und andere Schlagzeuger, mit denen ich sprach, wurden neugierig, baten mich um Probesticks und gaben mir ihren Input.
WAS IST BEATBONES?
Beatbones ist ganz neu und im Aufbau. Wir sind keine große Firma, hinter uns steht kein Konzern. Wir arbeiten vom Wohnzimmer aus.
- Kein China-Produkt sondern wertige Handarbeit aus Deutschland
- Wir vermeiden Plastikverpackungen und schonen die Natur
- Wir bieten ein gutes Produkt zu einem fairen Preis
- Wir wissen: nichts ist perfekt, daher entwickeln wir unser Produkt ständig weiter
- Als Musiker verstehen wir die Anforderungen, die ein Rod erfüllen muss